A-Liga Marburg: Spvgg. – SV Bauerbach II 4:4 (1:0)

A-Liga Marburg: Spvgg. – SV Bauerbach II 4:4 (1:0)

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Zum Ende der englischen Woche kam die Reserve des SV Bauerbach auf unseren bestens vorbereiteten Sportplatz. Co-Trainer Brian konnte gefühlt aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Yannick und Dominik waren alle zuletzt vermissten Spieler wieder auf dem Platz bzw. hätten bei Bedarf eingesetzt werden können. Da blieb Brian die Qual der Wahl. Die Startelf mit Ingo im Tor, Patrick und Till als Außenverteidiger, Brian und Marcel zentral, Konstantin, Rene und Thomas im Mittelfeld sowie mit Robin, Nicolai und Andre im Angriff, sollte die Woche nach drei Spielen erfolgreich abschließen. Als Ergänzungsspieler nahmen Lars, Wolfgang, Marco und Thomas N. auf der Bank Platz. Das ließ sich in Halbzeit eins zunächst auch ganz gut an. Was fehlte, waren die erfolgreichen Abschlüsse. So dauerte es bis zur 43. Minute, bis im 16er der Gäste die Unordnung Einzug hielt, Nicolai das Bein in beträchtliche Höhe reckte und Andre als Nutznießer den Ball per Kopf ins Netz bugsierte. Knapp, aber verdient der Vorsprung zur Pause.  Kaum war die zweite Spielhälfte angepfiffen, wurde ein miserabler Querpass von der linken Außenbahn zur Mitte gespielt. Prekär, da unsere Abwehr einmal mehr komplett aufgerückt war. Bauerbachs Chousein lies sich nicht lange bitten, ging alleine auf Ingo zu, umspielte ihn und traf zum Ausgleich. Wann lernen wir eigentlich, dass eine Abwehr nicht so weit aufrückt um aussichtslos ins Hintertreffen zu geraten? Wenn dann noch diese fatalen, quergespielten Fehlpässe unterlassen werden, kann es nur noch besser werden. Nichtsdestotrotz gingen wir weiter auf den Führungstreffer aus. Andre bekam ihn per berechtigtem Handelfmeter auf dem Silber-Tablett serviert. Nö, so einfach mochten wir aber nicht in Führung gehen. Der Torwart der Gäste wehrte den schlecht platzierten Schuss per Fuß ab, das war schon die Höchststrafe für den Schützen. Was sehnen sich die Zuschauer wieder mal nach einem Elfer der mit Vollspann geschossen das Netz ausbeulen würde. Wie so etwas geht zeigte L. Fleischhammel mit einem Freistoß von halblinks aus gut 25 Meter. Ingo stellte sich die Mauer zurecht und fand trotzdem kein Mittel gegen den stramm geschossenen Schuss der das 1:2 brachte. Die älteren unter den Zuschauern konnten sich daran erinnern, dass so ein kerzengerader Freistoß früher zu regelmäßigen Toren der Spvgg. führten. Die Halbzeit hatte unser Physio Mario genutzt, um mit einem Pressverband Nicolai’s Oberschenkel zu bandagieren. Leider war nach 65 Minuten Schluss. Wolfgang kam dafür auf den Platz, Thomas rückte in den Sturm. Offenbar brachte der Wechsel so viel Unruhe in unser Spiel, dass der SVB die Gelegenheit nutzte um mal eben in der 67. Minute auf 1:3 zu erhöhen. Als dann 5 Minuten später auch noch ein Elfer für die Gäste, nach wieder mal blödem Foulspiel, verwandelt wurde, war das Spiel im Prinzip verloren. Aber siehe da, ein einfacher Konter über rechts mit einer butterweich gespielten Flanke von Dennis auf Andre mit seinem 2. Kopfballtreffer, brachte uns in der 74. Spielminute wieder ins Spiel. Angriff auf Angriff wurde jetzt vorgetragen. Einer der Angriffe (80.) konnte nur regelwidrig gestoppt werden. Thomas legte sich den Ball 18 Meter vor dem Tor zurecht und, anders wie beim Freistoß der Gäste, zirkelte er den Ball ins Gebälk. Eine Kopie seines Tores gegen Wohratal am Mittwoch. Damit war der 3:4 Anschluss hergestellt. Überhaupt, jetzt war es das Spiel von Thomas. Dennis legte ihm in der 87. Minute auf und Thomas knallte ihn von halbrechts, flach ins lange Eck. Na, es geht doch! Bauerbach rettete sich jetzt mit allen Mitteln über die vierminütige Nachspielzeit. Dumm, dass wir mit unnötigen Mätzchen dem auch noch Vorschub leisteten. Zwei gelbe Karten für die Gäste und eine für uns raubten die Zeit. Der gut leitende Schiedsrichter hatte für alle Spieler immer die richtige Antwort parat und nahm aufkeimenden Nickligkeiten die Luft. Am Ende nach 1:4 Rückstand, ein gewonnener Punkt, unterm Strich aber zwei verlorene Punkte. Es wäre zu schön gewesen, die harte Woche mit 3 Siegen zu beschließen.  Kommenden Sonntag geht es gegen die im Moment auf einer Erfolgswelle spielenden schwarz-gelben aus Mardorf. Das Auswärtsspiel dürfte ein harter Prüfstein werden. Da wäre es an der Zeit, Beton für die Abwehr anzurühren. Glück auf, Spvgg.!

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