Spvgg. – RSV Roßdorf 5:1(3:1) Derbysieger!!

Spvgg. – RSV Roßdorf 5:1(3:1) Derbysieger!!

Auf Wunsch unserer Nachbarn wurde das Spiel auf Samstag vorverlegt. Es bot sich an, nachdem vergangene Woche die Flutlichtanlage auf LED umgerüstet worden ist.

Die erste Elf die Brian heute auf den Platz schickte, sah Ingo wieder zwischen den Pfosten. Robin muss nun operiert werden und wird sicher ein paar Wochen in Rekonvaleszenz sein. Von hier aus gute Besserung, Robin. In die Verteidigung rückte Till. An seiner Seite Yannik, Tim und Tristan. Davor das Mittelfeld mit Kosta, Thorsten und André. Im Sturm, wie gewohnt, Robin, Nicolai und Dennis. Entscheidend war heute, dass unsere Spieler zwar nominell einen Platz, wie geschildert, hatten. Doch selten wurde so weit vom Ausgangsplatz wie heute gearbeitet.

Die ersten 30 Minuten waren von gegenseitigem abtasten geprägt. Dies durchaus mit Vorteilen für die Gäste, die in der Abwehr gut standen und immer wieder mit klugen Pässen den Platz weit machten. Die erste viel versprechende Chance hatte Robin in der 23. Minute, der aus gut 20 Meter nur den Pfosten traf. Die erste Gelegenheit des RSV in der 27. Minute, machte Dennis zunichte. Als Rechtsaußen 5 Meter vor der eigenen Torlinie eine Hereingabe sauber abzugrätschen, war genau das, was Trainer und Zuschauer sehen wollten. Kurz danach ging der RSV nach einem weiten Einwurf in Führung. Yannik verlängerte den Ball per Kopf, Ingo konnte nur abklatschen, den frei vor der Torlinie liegenden Ball ins Netz zu schubsen war keine große Kunst, man muss halt da sein. Noch war der Live-Ticker nicht fertig geschrieben, da klingelte es auch schon auf der Gegenseite. Kosta spielte unmittelbar nach dem Anstoß diagonal auf Dennis, der klug zurück auf André, und schon zappelte der Ball im Netz. Von diesem Schlag erholte sich der RSV nicht. Auf einmal öffneten sich Räume, die vorher zugestellt waren. In der 42. Minute passte Kosta genau dort hinein, Nicolai zündete den Turbo und alleine vor dem Torwart legte er klug vorbei, 2:1 für uns. Nicht genug, nächstes Tor in Minute 44. Jetzt war es André der Nicolai losschickte. Nicolai machte den Ball fest, schaute, legte den Ball für André zurück und der schwartete den Ball aus 18 Metern humorlos und unhaltbar ins Netz. Damit ging’s in die Pause.

Roßdorf kam mit neuen Kräften und wollte das Spiel herumreißen. Doch dann kam zunächst die Erleuchtung in Form einschalten der neuen Flutlichtanlage. Die neue Beleuchtung ist einiges heller, wie die alte Anlage die nahezu klaglos 40 Jahre das Maß der Dinge war. Ob es daran lag, dass es in der zweiten Halbzeit hitziger wurde? Es wurde auf beiden Seiten die Körpersprache etwas deutlicher. Unnötig natürlich ein Schubser an der Seitenlinie auf Höhe Mittellinie, der brachte gelb für Robin. 5 Minute später wurde er im Mittelfeld umgesenst, gelb für den RSV. Alles in allem hatte jede Mannschaft am Ende 3 gelbe Karten auf der Habenseite. Für ein Derby eher unterdurchschnittlich. In der 66. Minute der Auftritt von Dennis. Ein Ball der unerreichbar schien, holte er von der Grundlinie, passte scharf nach innen und fand Nicolai. Der zog sofort ab, 4:1 – Danke, Bitte! Die Heimzuschauer tobten. Kurz danach war Schluss für Dennis, der unter donnerndem Applaus ausgewechselt wurde. Für ihn kam Tristan, der endlich wieder Fußball spielen wollte. In der 72. Minute dann ein Schmankerl von André an der Außenlinie. Mit dem Ball am Fuß lockte er drei Gegenspieler an, lupfte den Ball kurz zu Thorsten, der flankte in die Mitte auf den freistehenden Nicolai, rumms 5:1. Das ging ja sehr einfach. Danach wurde es noch etwas hektisch, die Zuschauer der Gäste forderten bei jeder Aktion gelbe Karten für unsere Spieler. Das war aber nur Strohfeuer und verstummte dann doch. Der Spielstand war zu eindeutig und die ersten enttäuschten RSV-Anhänger verließen das Sportgelände. Es wurde dann noch durchgewechselt, aber der Torhunger war gestillt. Am Ende ein deutlicher, in der Höhe nicht erwarteter Derbysieg. Alle Zuschauer sprachen von einem gutklassigen A-Liga-Spiel mit einem verdienten Sieger. Allerdings können sich die Mannschaften nichts davon kaufen, geht es doch nach der Vorrunde wieder bei Null los. Eines lässt sich konstatieren, beide Mannschaften sollten in der Aufstiegsrunde anzutreffen sein.

Bereits am Mittwoch erwarten wir Schönstadt und am Samstag gastiert der Südkreis bei uns. In beiden Spielen wird die Mannschaft gefordert sein, sich nicht auf den vergänglichen Lorbeeren von heute auszuruhen. Aber Derbysieger ist Derbysieger! Auf geht’s, Spvgg.!

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