FSV Schröck II – Spvgg. 3:1 (1:1)

FSV Schröck II – Spvgg. 3:1 (1:1)

Das Spiel müssen wir erst einmal sacken lassen! Vom Anpfiff weg hatten wir in der 1. Halbzeit Spielanteile en masse. Ebenso in den ersten fünf Minuten die Chancen mit 2:0 in Führung zu gehen.
Beidesmal fehlte die Kaltschnäuzigkeit, die sich bietenden Möglichkeiten zu nutzen. Weit aufgerückt erwischte der FSV in Minute fünf unsere Abwehr und bis wir das kapiert hatten, klingelte es zum
1:0 in unserem Kasten. Danach ging unser Anrennen unvermindert weiter. Die Schröcker verlegten sich auf eigenem Platz aufs kontern. Überflüssig zu berichten, dass Nicolai ein ums andere Mal nur
durch hartes einsteigen gebremst werden konnte. Andre, als Etatmäßiger Freistoßschütze, hatte aber das Zielfernrohr jedesmal 2 Meter über dem Tor justiert. Anders in der 35. Minute, als der nicht
in allen Situationen sichere Schröcker Torwart den Ball nach vorne abprallen lies und Marcel fix zur Stelle war um den Ausgleich zu erzielen. Leider blieb dieser Treffer der einzige in einer
ersten Halbzeit die gut und gerne auch 1:3 oder 1:4 hätte enden können, wenn nicht sogar hätte enden müssen. Mit viel Glück blieb dann in der 40. Minute der letzte Mann der Hausherren auf dem
Platz, als er das Laufduell gegen Nicolai verlor und ihm die Chance zum Führungstreffer nahm. Es gibt Spiele, da wird auch anders entschieden.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit hatte sich der FSV besser auf unser Spiel eingestellt. Unsere Chance wurden weniger und Schröck gestaltete das Spiel offen. Nichts destotrotz kamen wir auch hier
wieder zu Torgelegenheiten. Fällt unser schneller Mittelstürmer im Schröcker Strafraum nach Kontakt mit dem Tormann, kann es nur eine Entscheidung geben. So aber bekommt er den Ball anschließend
nicht mehr unter Kontrolle und es gibt Abstoß. Mit Vorteilsregelung schlecht ausgelegt, kann die Situation auch bezeichnet werden. Aus dem Nichts dann in der 70. Minute der erneute
Führungstreffer für den FSV. Ein Kullerball liegt auf einmal links unten im Netz. Es war zum Haare raufen. 5 Minuten später sahen wir unsere Mannschaft eigentlich mit einer Vielzahl von Spielern,
die sich einem Angriff über links entgegen stellte. Ein einfacher Rückpass von der Grundlinie lies dann vier, fünf Spieler ins Leere laufen und der nicht so weit aufgerückte Schröcker Spieler
schob den Ball dankend ins Netz. Damit war die Luft einigermaßen heraus. Ganz viel Aufwand und Laufbereitschaft traf auf konsequente Ausnutzung von Torchancen, so lässt sich das Spiel vielleicht
charakterisieren. Weitere Gelegenheiten des ungeschlagenen Tabellenzweiten wurden verstolpert oder fanden in Sven ihren Abnehmer. Heute war am Schröcker Brunnen mindestens ein Unentschieden drin.
Eingefleischte Schröcker Zuschauer bedankten sich nach dem Spiel artig für die Punkte. Alle waren sich einig, dass bei einer frühen Führung der Spvgg., das Spiel einen anderen Verlauf hätte
nehmen können. So heißt es nun, regenerieren und am Sonntag in dem Heimspiel gegen die SG Niederweimar/Haddamshausen punkten. Und dann ist irgendwann der Zeitpunkt da, wenn unsere Urlauber,
Auswärtsarbeiter und Verletzten wieder auf dem Platz stehen können. Darauf freuen wir uns.

Eins noch, bis auf eine gelbe Karte hatten sich alle Spieler im Griff. Wenn auch der letzte merkt, dass Schiedsrichter nicht mit sich diskutieren lassen, werden wir auch darauf verzichten können.

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