TSV Elnhausen​ – Spvgg. 1:9 (0:5); Reserve 1:5 (1:0); Tag der Torjäger: 5 x Nicolai, 3 x Dennis – Patrick gab mit seinem 18-Meter-Knaller zum 1:0 das Signal!

TSV Elnhausen​ – Spvgg. 1:9 (0:5); Reserve 1:5 (1:0); Tag der Torjäger: 5 x Nicolai, 3 x Dennis – Patrick gab mit seinem 18-Meter-Knaller zum 1:0 das Signal!

Das war ein Tag zum mit der Zunge schnalzen. Offenbar hatten unsere beiden Mannschaften die warnenden Worte im letzten Spielbericht verstanden und auch den überraschenden Heimsieg des TSV gegen
Wohratal richtig eingeordnet. Einzig die Trainingsbeteiligung unter der Woche lies einen gewissen Leichtsinn spüren. Doch der Reihe nach.

Die Reserve legte vor. Hier waren es vor allen Dingen die erfahrenen Routiniers, die Peter aufs Feld schickte. Klaus, Matthias, Frank M. und Thomas H. brachten einige Jahrzehnte Fußball auf den
holprigen Platz. Der Platz strahlte in saftigem grün, war aber alles andere als leicht bespielbar. Den Torreigen der Reserve eröffnete Johannes mit dem 1:0. Damit wurden die Seiten gewechselt.
Die Hausherren kamen gut aus der Pause und erzielten den überraschenden Ausgleich. Das reizte natürlich unsere Mannschaft. Dem 2:1 durch Klaus, lies Kai L. mit seinem unbedingten Siegeswillen das
3:1 folgen. Kai Z. traf dann mit perfektem Außenrist zum 4:1, bevor Johannes mit einem schön geschlenzten Ball den 5:1-Auswärtssieg fest machte.

Die erste Mannschaft hatte bereits beim aufwärmen viel Spaß, der eine oder andere Beinschuß musste schon her. Für den verletzten Till rückte Marco in die Abwehr und ansonsten blieb es bei der
Mannschaft, die letztes Wochenende erfolgreich war. Es dauerte 10 Minuten, bis unsere Elf Betriebstemperatur hatte. Andre wurde 18 Meter vor des Gegners Tor gefoult, Thomas legte sich den Ball
zurecht. Sein Freistoß prallte von der Mauer ab, ebenso sein Nachschuß. Der kam aber als Abpraller in perfekter Höhe für Patrick. Der nahm in volley und hämmerte ihn aus 18 Meter mit seiner
linken Klebe zum 1:0 in den linken Winkel. Gegen diesen Strich war der Heimtorhüter ohne jegliche Abwehrchance. Elnhausen stemmte sich jetzt dagegen, hatte aber nicht wirklich eine Chance auf den
Ausgleich. Marco stand sicher in der zentralen Abwehr und lies nichts anbrennen. Auch wenn es nicht ganz so elegant aussieht wenn der Ball aus dem Strafraum gedroschen wird, ist aber
Nervenschonender wie eine schöne technische Lösung auf einem holprigen Platz. In der 25. Minute begann dann die Show von Nicolai. Thomas setzte aus Abseitsverdächtiger Position dem Ball auf
links nach, passte mustergültig auf Nicolai und der traf zum 2:0. Auch hier galt der allseits bekannte Spruch, „abseits ist, wenn der Schiedsrichter pfeift!“. In der 29. Minute erneutes
Zuspiel von Thomas auf Nicolai, der keine Mühe hatte auf 3:0 zu erhöhen. Zwei Minuten später erneut Nicolai der einen weiten Abschlag von Ingo aufnahm, seinem einmal mehr überfordertem
Gegenspieler davon lief und das Leder aus 18 Meter zum 4:0 in den rechten Winkel jagte. Kurz danach musste Andre verletzungsbedingt den Platz für Lukas räumen. Andre hatte an diesem
Sonntag einen schweren Stand. Seine Gegenspieler bekamen nicht eine Aktion abgepfiffen. Das sah in einigen Situationen schon unglücklich aus. In der 44. Minute hatte Dennis noch ein Sahnestück
parat. Einen langen Abschlag von Ingo spielte er per Hacke auf Nicolai weiter und Nicolai machte innerhalb von 19 Minuten sein viertes Tor zum 5:0-Halbzeitstand. Ist das dann ein Quattrick? oder
wie nennt man die Steigerung von Hattrick?

Die Heimelf hatte sich, trotz des beeindruckenden Rückstands von 0:5, in der Halbzeitpause viel vorgenommen. Sie setzten weiterhin auf Offensive und kamen zu ersten Gelegenheiten. So musste
Marcel in der 46. Minute nach einem Eckball auf der Linie klären. Nach weiteren 10 Minuten war aber der Pausenschwung verpufft. Dennis nahm Maß und verwandelte einen an ihm verschuldeten Freistoß
aus spitzem Winkel unter Mithilfe eines Elnhäuser Abwehrspielers zum 6:0. In der 67. Minute nach Ecke von rechts, das Tor des Tages für die Elnhäuser. Der Spieler der Heimmannschaft traf mit
schönem Seitfallzieher aus 18 Meter, unhaltbar für Ingo, in den linken Winkel. Das war es dann aber auch. Dennis erhöhte innerhalb von 2 Minute auf 8:1. Das 7:1 nach erneut missglücktem Abschlag
und in der 75. Minute nach weitem Abschlag von Ingo, guter Ballannahme, Ballbehauptung und Weiterleitung von Nicolai. Mühelos vollstreckte Dennis zum 8:1. Nicolai blieb es vorbehalten, mit
seinem 5. Treffer in der 80. Minute den 9:1-Endstand zu erzielen. Dennis wurde vor dem 16er hart angegangen, Lukas reagierte am schnellsten und passte auf den frei stehenden Nicolai. Damit
dürfte Nicolai einen Platz n der Elf des Tages sicher haben. Dennis wäre auch ein Kandidat, muss aber eventuell anderen Spielern den Vortritt lassen, denn auch auf anderen Plätzen der A-Liga
fielen in 7 Spielen weitere 39 Tore. Eines sollte aber nicht vergessen werden. Die gesamte Mannschaft war hellwach und sorgte in sehr Mannschaftsdienlicher Art dafür, dass sich unsere
Paradestürmer Dennis und Nicolai dem Tore schießen widmen durften. Daher ist es leicht nachvollziehbar, dass Patrick mit seiner unglaublichen Geschwindigkeit, mit der er in zwei, drei Situationen
klärend eingriff und seinem Knallertor zum 1:0, ebenfalls ein Spieler für die Elf des Tages ist.

Da wir am kommenden Wochenende spielfrei sind, sollte alles dafür getan werden, dass am Ostermontag zum nächsten Heimspiel gegen Cölbe II unser Platz aus dem Winterschlaf geholt wird und sich in
Bestzustand präsentiert. Wenn dem so ist und die Mannschaft die spielfreie Zeit gut nutzt, dann könnten wir uns gegen Cölbe für das unnötige 4:4 im Hinspiel revanchieren. Bis dahin, frohe
Ostern.

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