Tischtennis: 39. Weihnachtspokal der Spvgg.

Tischtennis: 39. Weihnachtspokal der Spvgg.

Wie schon immer in den letzten 38 Jahren fand auch in diesem Jahr das vom ehemaligen Mitspieler Jürgen Franke initiierte traditionelle Weihnachtspokalturnier im Tischtennis  am letzten Freitag vor Weihnachten statt. Das Besondere an diesem Turnier ist, dass Spieler mit einer niedrigeren Leistungszahl in Spielen gegen Spieler mit einer deutlich höheren Leistungszahl mit einem Vorsprung von 2 oder mehr Punkten jeden Satz beginnen, um mehr Chancengleichheit zu erreichen. Außerdem werden die einzelnen Spielpaarungen und die Zusammensetzung der einzelnen Doppel – hier wird immer ein spielstarker einem schwächeren Partner zugeordnet – nach jeder Runde neu zusammengelost. Durch diese Regelungen ergeben sich stets neue Paarungen, die immer wieder – wie auch in diesem Turnier – für Überraschungen sorgen.Leider wurde die aufwendige Arbeit, die sich TT-Abteilungsleiter Manfred Pfeiff bei der Vorbereitung dieses Turniers gemacht hatte, nur schlecht belohnt, denn fast die Hälfte der eingeladenen Spieler fehlte krankheitsbedingt oder wegen anderer Verpflichtungen  Wie schon im letzten Jahr konnte Manfred Pfeiff aber neben 5 Spielern seiner Mannschaft und 4 Ehemaligen mit Werner Flühe den Gründer der TT-Abteilung und mit Franz Tögel ein Gründungsmitglied aus dem Jahr 1957 begrüßen. Werner Flühe, der mit seinen 90 Jahren immer noch aktiv beim TSV Marbach an Verbandsspielen teilnimmt, trat gesundheitsbedingt hier nur imm Doppel an und imponierte mit seiner Sicherheit vor allem im Spiel mit der Rückhand.In der Doppelkonkurrenz erreichten erwartungsgemäß Roland Better/Manfred Pfeiff (3:1) gegen Werner Baldreich/Harald Dehe und Reinhard Grün/Helmut Luzius gegen Georg Hoffmann/Werner Flühe (3:0) das Endspiel, das der angriffsstarke Reinhard Grün mit seinem zugelosten Partner Manfred Pfeiff mit 3:1 Sätzen für sich entschied. Das Spiel um den 3.Platz gewannen Georg Hoffmann/Werner Baldreich ebenfalls mit 3:1 gegen Werner Flühe/Harald Dehe.Im Einzel überraschten in der 1.Runde Werner Baldreich und Reinhard Grün mit ihren Siegen über die höher eingeschätzten Georg Hoffmann und Roland Better. Außerdem erreichten Manfred Pfeiff gegen Harald Dehe und Michael Brandenstein gegen Helmut Luzius das Halbfinale. Hier war dann für Manfred Pfeiff gegen Reinhard Grün und für Werner Baldreich gegen Michael Brandenstein Endstation. Das Endspiel entwickelte sich zum besten und spannendsten Spiel des Abends. Nach dem 13:15 im 1.Satz  steigerte sich Reinhard Grün immer mehr, gewann gegen Michael Brandenstein die folgenden 3 Sätze mit 11:9, 11:9 und 11:8 und sicherte sich zum ersten Mal den begehrten Pokal und zum zweiten Mal hintereinander den Sieg im Doppel. Auf den 3.Platz kam Manfred Pfeiff mit einem deutlichen 3:0 gegen Werner Baldreich. Klarer Sieger der Trostrunde und damit Fünfter wurde Roland Better mit einem schwer erkämpften 3:2 gegen Georg Hoffmann und dem 3:0 gegen Harald Dehe, dem Sechsten. Auf dem 7.Platz landete9 Georg Hoffmann nach einem 3:0 gegen Helmut Luzius.Im Anschluss an das Turnier trafen sich alle Beteiligten zusammen mit dem Vorsitzenden Dirk Faulstich zu einem gemütlichen Zusammensein im Vereinsheim zu einem kleinen Imbiss mit einer vom Abteilungsleiter besorgten gut schmeckenden Gulaschsuppe. Daran anschließend  folgte die Siegerehrung mit der Überreichung des Wanderpokals an Reinhard Grün und die Verteilung der gespendeten Süßigkeiten und Backwaren.Sigi Baldreich, zum 39. Mal Turnierdirektor

Fussball A-Liga Marburg und B III: FSG Südkreis  – Spvgg. 0:0; Reserve unterliegt 3:2

Fussball A-Liga Marburg und B III: FSG Südkreis  – Spvgg. 0:0; Reserve unterliegt 3:2

Der letzte Spieltag des Jahres hatte es noch einmal in sich. Ein rutschiger Hartplatz gepaart mit immer wieder feinem Regen bei für die Jahreszeit annehmbaren Temperaturen, verlangte den Aktiven allerhand ab. Die Überraschung des Tages gelang dem Trainergespann Reinhard und Brian, indem sie den seit einigen Spieltagen verletzten Nicolai ins Tor stellten. Na, das hatte doch mal was. Davor Marcel und Brian in der Innenverteidigung, Patrick und Lars auf der Außenbahn. Rene, Wolfgang und Andre im Mittelfeld, davor Dennis als Rechtsaußen, Dominik als Mittelstürmer und Robin als Linksaußen. Kann man mal so auflaufen lassen. Nach dem Warmmachen sah Nicolai schon richtig gut aus, eingematscht bis zur Halskrause. Unsere Defensive und das Mittelfeld hatten sich einiges vorgenommen. Jeder Angriff der Südkreisler wurde frühzeitig angelaufen und bestmöglich unterbunden. Die wenigen Bälle die durchkamen, gingen neben das Tor oder waren leichte Beute für Nicolai. Nach vorne wurden immer wieder gescheite Angriffe inszeniert. Leider waren die Abschlüsse von Dominik und Andre zu ungenau bzw. es war Dominik die lange Verletzungspause anzumerken. Die Kaltschnäuzigkeit, die ihn zu Beginn der Saison auszeichnete fehlte ihm heute. In der 31. Minute ließ er sich vom Torhüter der Heimmannschaft den Ball abluchsen, vor ein paar Monaten hätte er ihn mit Geschwindigkeit umkurvt und sicher eingenetzt. Kurz danach hätte es durchaus Strafstoß für uns geben können, als Dennis im Strafraum hart gebremst wurde. Unser Passspiel war meist sehr gut. So gut, dass der Schiedsrichter in seinem schwarzen Dress mehrfach als Anspielstation gesucht wurde. Das war nicht Spielentscheidend aber unglücklich. Mit 0:0 ging’s in die Halbzeit.  Ohne Wechsel begannen die Mannschaften die zweite Halbzeit. Die Hoffnung auf einen besser erkennbaren Referee blieb im Wäschesack. Die FSG investierte nun mehr und wollte ihren 2:1 Auswärtssieg ihn Mardorf unterstreichen. Doch Patrick und Lars räumten außen alles ab und wenn dann noch einer durchkam, standen Marcel und Brian immer gut zum Ball. Was dann tatsächlich noch hinter die Reihen gelangte, fand im aufmerksamen Nicolai die letzte Instanz. Dazu darf angemerkt werden, dass er keine hohen Bälle fürchten musste. Da war heute nicht das Mittel der Wahl. In der 60. Minute zückte der Schiedsrichter die einzige gelbe Karte des Spiels als Dennis rüde von den Beinen geholt wurde. Das war dunkelgelb. Kurz danach wurde Robin perfekt in Szene gesetzt, er war links auf und davon, leider konnte der Torhüter seinen Schuß parieren. Kurz danach ersetzte Marc den nachlassenden Dominik. Damit kam eine zusätzlich hoch anspielbare Kopfballstation in unser Spiel. Mit etwas mehr Fortune hätte Andre in zwei Situationen davon profitieren können. In der 80. Minute kam Kai L. für den heute grandios aufspielenden Patrick. Er ließ keine Aktion über seine Seite zu und lief alles ab was gefährlich hätte werden können. Er bestätigte damit seine gute Form der letzten Spiele, das zudem souverän und ohne die Hitzköpfigkeit, die sonst sein Markenzeichen war. Klasse Patrick, weiter so. Reinhard wechselte noch einmal Dominik für Wolfgang (82.) und Patrick für Lars (85.). Ja, damit ging auch Zeit von der Uhr, besonderes als Lars den langen Weg von der Gegenseite zurücklegte. Am Ende ein gerechtes Unentschieden auf einem schwer zu spielenden Platz. Nicolai empfahl sich mit seiner fehlerfreien Leistung für die Elf des Tages. Mein „man of the mat(s)ch“ ist er allemal. Mit der gezeigten Leistung darf sich die Mannschaft gut gelaunt in die Winterpause verabschieden.  Leider blieb der Reserve der verdiente Punkt verwehrt. Die zwei Tore von Till reichten nicht für einen Punktgewinn. In der Schlussphase drehte die FSG mit zwei Toren noch unsere zwischenzeitliche Führung. Mit einer knappen 3:2 Niederlage geht sie in die Winterpause. Niemals hätten wir erwartet, dass sie das auf einem 4. Tabellenplatz tut. Klasse Männer, weiter so!  Bei beiden Mannschaften ist festzustellen, es wird sich wieder mehr auf den Fussball konzentriert. Auch ablesbar in der Fairness-Tabelle die wir meist im negativen Sinne anführten. Unsere Top-Kandidaten, die immer wieder die Diskussion suchten, gehen geradezu als Musterknaben mit Gegenspieler und Schiedsrichter um. So geht’s auch. Schön, dass Andre die Torschützenliste der Liga anführt und Nicolai immer noch in Sichtweite ist. Zuversichtlich schauen wir jetzt in die Winterpause und hoffen darauf, dass alle Patienten die Zeit zur Genesung nutzen und im März wieder angreifen können. Irgendwann muss auch die Serie mal reißen.  Danke an alle Zuschauer, Fans, Helfer, Unterstützer und Vereinsverantwortliche, die jeden Spieltag für Mannschaft und Trainer der Spvgg. da sind. Ohne euch wäre vieles nix. Kommt gut durch den Winter, allen schöne Weihnachten und einen guten Rutsch. Glück auf, Spvgg.!

Spvgg. – TTC Mardorf 9:0

Spvgg. – TTC Mardorf 9:0

Niederlage gut verdaut!

30.11.2018 letztes Vorrundenspiel gegen TTC Mardorf II Im letzten Vorrundenspiel konnten wir einen klaren 9:0-Sieg gegen Mardorf feiern. Die folgenden Doppel und Einzel trugen dazu je einen Punkt bei:

Michael und Georg    3:1

Gotthard und Kai      3:1

Sigi und Helmut       3:0

Michael                   3:0

Georg                     3:1

Gotthard                 3:0

Kai                         3:1

Werner                   3:1

Helmut                   3:1

Nach diesen beiden Spielen und dem Abschluss der Vorrunde belegen wir mit 14:4 Punkten den 3. Platz.

Nachholspiel Spvgg. – TTC Niederklein 1:9

Nachholspiel Spvgg. – TTC Niederklein 1:9

Gegen den Tabellenführer war im Nachholspiel nichts zu holen!

27.11.2018 Nachholspiel gegen den Tabellenführer TTC Niederklein I

Im Nachholspiel gegen den Tabellenführer mussten wir – krankheitsbedingt – auf unseren Spitzenspieler Michael verzichten und standen daher von vorn herein auf verlorenem Posten. Die Spiele waren zwar zumeist hart umkämpft (enge 4- und 5-Satz-Spiele, die aber alle knapp verloren gingen), letztlich verloren wir aber doch deutlich mit 1:9. Den Ehrenpunkt holte Gotthard mit einem klaren 3:0-Sieg.

A-Liga Marburg und B III: Spvgg. – SG Niederklein/Schweinsberg 4:2; Reserve gewinnt 7:2

A-Liga Marburg und B III: Spvgg. – SG Niederklein/Schweinsberg 4:2; Reserve gewinnt 7:2

Das letzte Heimspiel des Jahres 2018 führte die SG Niederklein/Schweinsberg auf den Sportplatz zur Windmühle. Wie nicht anders zu erwarten, vergrößerte sich unser Lazarett am Sonntagmorgen. Neben den schon bekannten Ausfällen von Nicolai, Konstantin und Thomas gesellte sich auch noch Rene dazu. Lichtblick war, dass mit Dominik ein weiterer Langzeitverletzter, mit einem Einsatz in der Reserve, seine Spielfähigkeit wieder unter Beweis stellte.  Die Elf des Aufsteigers legte los wie die Feuerwehr. Nach dem Derbysieg gegen den SV Mardorf am letzten Spieltag wollte man heute offenbar nachlegen. Erste hitzige Szene nach 12 Minuten. Kai blockte einen Schuss des Gästespielers durchaus legal vor dem 16er. Viel Geschrei und ein nachfolgender Pfiff des Schiedsrichters zogen gelb für Kai und einen Freistoß nach sich. Der gut getretene Freistoß klatschte an die Querlatte und prallte von da zurück ins Feld. Der Ball konnte nicht geklärt werden und aus der Situation heraus gab es einen weiteren Freistoß von fast der gleichen Stelle. Gleicher Schütze, gleicher Ball, gleiche Querlatte. Puh, Dusel gehabt. Irgendwie kamen wir gar nicht ins Spiel. Kurz darauf (14.) erneut Freistoß für die Gäste. Der Ball flog von rechts einmal quer durch den Strafraum und fand einen Mitspieler, der den Ball fast von der Grundlinie, an Ingo vorbei, in die Maschen drosch. Bis dahin legte die SG ein Tempo vor, dass einem Angst und Bange werden konnte. Danach berappelte sich unsere Elf. Sie nahm das Spiel in die Hand und es war abzusehen, dass wir zum Ausgleich kommen sollten. Marc, der erstmals von Anfang an spielte, machte seine Sache gut und zwang den Keeper der Gäste zu einer ersten guten Parade. In der 34. Minute war es so weit. Patrick schlug eine butterweiche Flanke von der linken Ecke des 16ers auf Dennis. Mit einem schönen Kopfball bereitete er uns den Ausgleich und seiner Schwester ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk. In der 44. kam es noch besser. Lars war zu einem Eckball mit aufgerückt, bekam den Ball ebenfalls auf der linken Ecke des 16ers vor die Füße und lupfte den Ball von dort ins lange Eck. Eine 1:1 Kopie von Robin’s Tor in Neustadt. Gut gemacht, Lars. Damit ging’s in die Pause. Ach ja, dann war auch die Bratwurst zum Spieltag verkaufsfähig. Muss ja auch mal erwähnt werden.  Anders wie in den Spielen zuvor, waren unsere Spieler nach der Pause wach. Ob’s an dem eingeschalteten Flutlicht lag? Erster Höhepunkt war die Führung zum 3:1 in Minute 52. Andre bekam auf Zuspiel von Marcel den Ball mustergültig aufgelegt und hämmerte ihn, zentral stehend, aus 16 Meter unter die Querlatte. Bis der Torhüter die Hände hoch bekam, rollte der Ball schon wieder aus den Netz heraus. Der Schuß verdiente das Prädikat wertvoll. An der nächsten Szene war Andre ebenfalls beteiligt. Mit gutem Einsatz eroberte er den Ball im Mittelfeld. Da gingen Betreuer, Zuschauer und Ersatzspieler der SG mächtig aus dem Sattel. Jou, Emotionen sind ok, aber das Spielfeld ist für das genannte Klientel tabu. Aus einem anderen Blickwinkel sah die Aktion bei weitem nicht so brenzlig aus. Sah auch der Schiedsrichter so und alle hatten sich schnell wieder im Griff. Das Spiel verflachte und nun waren es die Freistöße für uns, die allesamt vom guten Torhüter der Gäste pariert wurden. Thomas ersetzte Marc (78.) und Yannick kam für den früh verwarnen Kai (87.). Als in der 89. Minute aus dem nichts der Anschlusstreffer der Gäste fiel, dachten die für einen Moment darüber nach, vielleicht doch noch einen Punkt entführen zu können. Doch schon im Gegenzug konnte der wieder einmal engagiert aufspielende Andre nur durch ein Foul im 16er gestoppt werden. Robin verwandelte den fälligen Elfer sicher zum 4:2 Endstand. Am Ende ein gutes Spiel mit einem nicht gefährdeten Sieg. Kommenden Sonntag gilt es die gezeigte Leistung im letzten Spiel des Jahres gegen den Südkreis zu bestätigen. Verlasst euch darauf, es wird wieder eine andere Elf auflaufen.  Die Reserve erspielte sich ein deutliches 7:2 gegen die SG. Wo gibt’s das denn? 7 Tore, 7 verschiedene Torschützen. Es trafen Yannick, Till, Dominik, Kai, Manfred, Tobias und Marco per Elfmeter. Die vier bzw. fünf Spieler die nicht getroffen haben, suchen noch nach Ausreden. Sei es drum. So eine konstant gute Leistung von Rundenbeginn bis Winterpause, hat unsere Reserve seit langem nicht mehr gezeigt. Weiter so und Glück auf, Spvgg.!