TV Cölbe II – Spvgg. 7:9

TV Cölbe II – Spvgg. 7:9

Der Abteilungsleiter berichtet: im bisher spannendsten Spiel dieser Runde entführte unsere TT-Mannschaft mit einem am Ende knappen und glücklichen 9:7 beide Punkte aus Cölbe. Glücklich war der Sieg deshalb, weil es lange Zeit eher nach einer Niederlage aussah als nach einem Sieg, denn von Spielbeginn an liefen wir bis zum 5:5 der Führung der Gastgeber hinterher. Schon nach den Doppeln lagen wir mit 1:2 in Rückstand. Michael Schuchhardt/Georg Hoffmann gewannen zwar deutlich mit 3:0, doch Gotthard Bietz/Werner Baldreich gelang es nicht, eine 2:0-Führung ins Ziel zu bringen. Ebenso verloren Kai Müller/Manfred Pfeiff ihr Doppel, obwohl sie einen 0:2-Satzrückstand aufgeholt hatten. Im weiteren Verlauf der Begegnung folgten Einzelsiege von Michael (3:0), Georg (3:0) und Manfred (3:1), denen jeweils umgehend Niederlagen von Gotthard (1:3), Kai (0:3) und Werner (1:3) auf dem Fuße folgten, so dass die Gastgeber zur Halbzeit  5:4 in Front lagen. Die 2. Halbzeit brachte dann noch eine Steigerung. Michael mit einem mühsamen 3:2 und Gotthard (3:0) brachten uns zunächst mit 6:5 in Führung. Aber die starke Mitte von Cölbe konterte gegen Georg (1:3) und den von Schulterschmerzen gehandicapten Kai (2:3) zum 6:7. Jetzt hatten die Gastgeber sozusagen den Sieg vor Augen. In dieser schwierigen Situation war es Werner, der sein Einzel nach einem fast aussichtslosen 0:2-Satzrückstand mit großer kämpferischer Moral noch zum 3:2 drehte und den 7:7-Ausgleich erzielte. Für den Höhepunkt an Dramatik sorgte dann Manfred. Zunächst ging er schnell mit 2:0 in Führung. Doch dann verlor er völlig seinen Spielrhythmus, gab die nächsten beiden Sätze ab und lag im Entscheidungssatz schon fast uneinholbar 0:6 zurück, ehe er mit einer nicht mehr erwarteten Aufholjagd den Satz noch mit 11:8 für sich entschied und unsere Mannschaft mit 8:7 in Führung brachte. Den zum Gesamtsieg notwendigen 9. Punkt holten schließlich im Schlussdoppel Michael und Georg mit einem sicheren 3:0. Ein weiterer TT-Krimi unserer Mannschaft hatte doch noch ein glückliches Ende gefunden.

FSG Südkreis – Spvgg. 2:1 (1:0); Reserve holt ein 2:2!

FSG Südkreis – Spvgg. 2:1 (1:0); Reserve holt ein 2:2!

Zunächst, gute Besserung an den 10er der FSG, Niklas Müller, der bei einem unglücklichen Zweikampf eine Platzwunde am Kopf davon trug. Nach dem Auswärtssieg in Wohra sollte beim Gastspiel auf dem Hartplatz in Roth die Leistung bestätigt werden. Da hatte die FSG aber anderes im Sinn. Nach dem letztwöchigen 2:0 Heimsieg gegen den SV Mardorf wollten die Süd-Kreisler die Aufholjagd nach den am grünen Tisch verloren gegangenen Punkten auch gegen uns fortsetzen. Sie legten los wie die Feuerwehr und es konnte einem Angst und Bange werden, wie insbesondere über deren linke Angriffseite die Vorstöße vorgetragen wurden. Marco der auf der rechten Seite begann, hatte seine liebe Mühe mit dem quirligen Stürmer. In der 11. Minute erhielten wir einen Einwurf auf rechts zugesprochen. André ließ sich anwerfen, wurde sofort von zwei Gegenspielern attackiert und musste Ball und Gegner ziehen lassen. Blitzschnell ging der Ball in unseren Strafraum und schwupps lag der Ball im Netz. Das ging zu schnell für uns. Daraufhin stellte Reinhard die Abwehr um und Marco wechselte mit Patrick die Seite. Das war zunächst erfolgreich. Trotzdem taten sich einige Löcher in unserer Abwehr auf und die Großchancen versiebten die FSGler im 10 Minutentakt. Lars wackelte in Situationen, in denen es galt den Ball in Richtung unseres Sturms zu schlagen. Es gab den einen oder anderen Querschläger. Ingo ließ sich von der Nervosität kurz anstecken und hatte ein, zwei Aktionen wo die Luft angehalten werden musste. Nachdem er beim herauslaufen den Gegner überrannte, war es gut dass es keinen Strafstoß gab. Danach war er aber wieder in Bestform und brachte die Gegner schier zur Verzweiflung. Erst gegen Ende der ersten Hälfte kamen wir besser ins Spiel und Robin hatte den Ausgleich auf dem Fuß. Leider ging der Ball links am Tor vorbei. Wenn es zur Halbzeit 4:0 oder 5:1 gestanden hätte, keiner der wieder zahlreich mitgereisten Zuschauer hätte etwas dagegen sagen können. Irgendwie musste aber in der Kabine eine neue Taktik besprochen worden sein. Zudem kam Dominik für den leicht angeschlagenen Marco. Das Spiel in der 2. Hälfte war dann ein Abbild der ersten Spielhälfte, aber mit umgekehrten Vorzeichen. Die FSG hatte entweder das Pulver verschossen oder sie wollten den knappen Vorsprung über die Zeit bringen. Bei uns lief der Ball jetzt wesentlich besser und es war eine Frage der Zeit, wann der Ausgleich fallen würde. Ingo schlug den Ball in der 57. Minute weit auf rechts. Nicolai erlief den Ball, passte zurück auf Robin, der leitete sofort auf den im 16er freistehenden Thomas weiter. In aller Ruhe legte der sich den Ball zurecht und schob den Ball ruhig und abgeklärt am Heimtorwart vorbei zum 1:1 in die Maschen. Jetzt lief das Spiel für uns. Aber genauso wie die FSG in Durchgang eins, ließen wir jetzt die Möglichkeiten zur Entscheidung liegen. Erst traf Nicolai den Pfosten (69.), dann wurde André im Strafraum Elfmeterreif von den Beinen geholt (73.), dann wieder Nicolai mit der größten Chance rechts am Tor vorbei (75.). Es war unglaublich, was liegen gelassen wurde. In der 78. Minute wurde Patrick geschubst, als er zum Ball ging. Sein lamentieren brachte ihm eine gelbe Karte ein. Leider hatte er sich zwei Minuten später noch nicht wieder im Zaum. Auf Höhe Mittellinie meinte er den Ball und Gegner wegdreschen zu müssen. Klar was kam, zweite gelbe Karte gleich rot und ab zum duschen. Vielleicht war es genau diese Szene, die uns an dem Tag den Punkt, wenn nicht sogar den Sieg kostete. Robin stand  in der 88. Minute alleine vor dem gegnerischen Tor und hob den sicher nicht einfachen Ball über Torwart und Tor hinweg. Es war zum Haare raufen, aber irgendwann trifft Robin wieder. So kam es eine Minute später, wie es kommen musste. Wir bekamen trotz Überzahl in der Situation auf unserer rechten Abwehrseite den Ball nicht weg, Patrick hätte da resolut geklärt, die Flanke wurde nicht unterbunden und der Mittelstürmer der Hausherren flog mit dem Kopf zum Ball und knallte ihn unter die Latte. Zu allem Überfluss stand der Torschütze dabei auch noch im Abseits. Das tat weh. Der 23. Mann ließ noch ein paar Minuten nachspielen, aber die Abwehr der FSG bremste jetzt unsere letzten Angriffe. Nach dem schon sicher geglaubten Sieg im Heimspiel, hat uns die FSG erneut in letzter Minute einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Jungs kämpfen halt bis in die letzte Sekunde des Spiels – Respekt. Bleibt festzuhalten, dass die Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte nicht belohnt wurde. Schade, schade. Kommenden Sonntag geht es im letzten Heimspiel des Jahres gegen VfB Wetter II. Im Hinspiel haben wir beim 6:6 Punkte liegen gelassen. Zu erwarten ist, dass der VfB Wetter mit Spielern der 1. Mannschaft aufläuft, da die bereits am Freitag ihr Gruppenspiel bestreitet. Wäre schön, wenn wir an die heutige Leistung in der zweiten Hälfte anknüpfen können, dann sollte ein versöhnlicher Jahresabschluss drin sein. Glück auf, Spvgg.! Unsere Reserve hatte heute den Favoriten, der uns im Auftaktspiel der laufenden Runde eine deftige 0:6 Klatsche verpasst hatte, am Rande einer Niederlage. In der Vorwoche noch mit 7:0 über Mardorf siegreich, lagen sie gegen uns schon mit 2:0 im Hintertreffen, ehe sie kurz vor dem Abpfiff noch den Ausgleich erzielten. Unsere Torschützen waren Johannes und Dominik. Klaus kommentierte „die waren überlegen, aber wir waren besser!“. Dem ist nichts hinzuzufügen. Die Reserve ist am Sonntag spielfrei, hat aber zum Jahresabschluss noch die beiden Nachholspiele gegen Beltershausen und Roßdorf auf dem Programm.

Spvgg. – TTC Bürgeln II 9:1

Spvgg. – TTC Bürgeln II 9:1

Der Abteilungsleiter berichtet: dass unsere Mannschaft auch anders kann, als die Spiele sozusagen erst in der Verlängerung für sich zu entscheiden, bewies sie gestern Abend in der Begegnung gegen den 1. TTC Bürgeln II. Nach nicht einmal 2 Stunden wurden die Gäste mit 9:1 geradezu überrollt. Schon nach den jeweils mit 3:0 Sätzen gewonnenen Eingangsdoppeln durch Michael Schuchhardt/Reinhard Grün, Georg Hoffmann/Helmut Luzius und Kai Müller/Manfred Pfeiff sowie den Einzelerfolg von Michael zog unsere Mannschaft schnell auf 4:0 davon. Zwar musste sich Reinhard in seinem Einzel knapp in 5 Sätzen geschlagen geben. Doch in den weiteren Spielen gaben sich Georg, Kai, Werner Baldreich, Manfred und erneut Michael keine Blöße mehr. Mit 9:1 war der höchste Sieg der bisherigen Vorrunde eingefahren. Allerdings steht am kommenden Montag in Cölbe ein weit schwererer Gegner bereit, der unserer Mannschaft sicher alles abfordern wird, vor allem auch deshalb, weil mit Reinhard unser zweitstärkster Spieler nicht zur Verfügung steht.

TSV Wohratal – Spvgg. 1:2 (0:1)

TSV Wohratal – Spvgg. 1:2 (0:1)

Der letzte Spieltag der Vorrunde war komplett verregnet. Nur die treuesten der treuen Fans machten sich auf den weiten Weg nach Wohratal. Die Reserve wurde schon am Samstag abgesagt, daher wuchs der Spielerkader für die erste Mannschaft an. Doch auch an diesem Spieltag wieder die unvermeidlichen Ausfälle. Till musste krankheitsbedingt passen. Patrick und Sven fielen arbeitsbedingt aus. Auch an der Seitenlinie musste der Trainer krankheitsbedingt passen. So hatte sein Co Peter die Aufgabe des Coaches ebenso übernommen, wie als Ersatzspieler verfügbar zu sein und gleichzeitig den Kontakt zu nominierten Spielern (Johannes, wo warst du?) zu suchen. Er stand regelrecht im Regen. Zum Spiel. Der Platz sah auf den ersten Blick gut aus, aber nach wenigen Minuten war klar, dass es heute die eine oder andere Rutschpartie geben würde. Beide Mannschaften hatten gleichermaßen mit dem durchweichten Platz zu kämpfen, es sah aber so aus, als sollten unsere Spieler damit besser zurecht kommen. In der 13. Minute eine kuriose Szene. Nach Einwurf für uns wurde der abgewehrte und eigentlich ins Seitenaus trudelnde Ball vom Markierungshütchen Höhe 16er wieder ins Feld zurück befördert. Nicolai nahm ihn mit und zog von der Strafraumgrenze ab. Der gar nicht mal so scharf geschossene Ball flutschte flach, für den TSV-Torwart unerreichbar, ins linke Eck. Das passte wunderbar. Ein Konter über André in der 23. Minute konnte nur mit Foulspiel gestoppt werdenn. Es gab gelb und über rot hätte sich niemand beschweren dürfen. Wohratal drängte danach mit Macht um den Ausgleich zu erzielen. Ingo alleine hielt den TSV mit Top-Aktionen auf. Erst in der 28. Minute, als er dem alleine vor ihm auftauchenden gegnerischen Stürmer den Ball vom Fuß nahm und vier Minuten später, als er mit höchstem Einsatz Ball und Gegenspieler an der Strafraumgrenze abräumte. Hart aber fair. Überhaupt waren Ingo und Vorderleute heute meist sattelfest. Infos Optiker muss ebenfalls lobend erwähnt werden. Wie Ingo bei dem permanenten Regen die Gläser sauber und durchsichtig hielt, war Klasse. Davor stand mit Marcel und Lars in der Mitte der Abwehr ein Bollwerk. Zur linken mit Marco, zur rechten mit Manuel – ebenfalls mit Magnetschuhen ausgestattet, kaum ein Ausrutscher. Im Mittelfeld zog Robin leichtfüßig und sehr laufstark seine Fäden. Ihm zur Seite Wolfgang mit starker Absicherung nach hinten und auf rechts Sinan, dessen Gegenspieler noch nach dem Netz für die Beine suchen. Vor den Augen der mitgereisten Fans tunnelte er unter Begeisterungsrufen zweimal seine Gegenspieler. Vorne wieder alles beim bewährten. Nicolai in der Spitze, André dahinter als Ballverteiler und links Thomas, der unglaubliche Läufe nach hinten mitmachte und vorne immer wieder für eine Idee gut war. Alle Bemühungen des TSV noch vor der Halbzeit zählbares zu erreichen, waren vergebens. Leider verpasste André kurz vor dem Seitenwechsel den Pass nach innen auf den besser postierten Nicolai und versuchte selbst den Treffer zu erzielen. Das hätte schon frühzeitig die Spielentscheidung bedeuten können.  Nach dem Wechsel wollte Wohratal es wissen. Ein Eckball touchierte in Minute 57 die Latte. Daneben einige gute Gelegenheiten, die aber an Ingos Reflexen scheiterten oder überhastet und mehrere Meter übers Tor abgeschlossen wurden. In der 60. Minute setzte Thomas Nicolai wunderbar ein. Leider ging dessen Ball rechts am Tor vorbei. Das Spiel wurde nun durch einige gelbe Karten etwas bunter, ohne es aber als übertrieben hart zu bezeichnen. In Minute 75 die Aktion des Spiels. Nicolai spielte einen Doppelpass mit André, der zuckerweich und genau auflegte. Nicolai nahm Maß und hämmerte das Spielgerät aus 16  Meter unter die Latte. Das Tor fällt unter die Marke „Tor des Monats“. Wütende Angriffe der Hausherren waren die Antwort. Unsere Mannschaft stand aber sicher. Das Anschlusstor fiel in der 85. Minute und hätte nicht gelten dürfen. Der Torschütze nahm dem in dieser Situation etwas bedächtig agierenden Marcel den Ball mit der Hand vom Fuß und stupste ihn über die Torlinie. Diese Aktion übersah der ansonsten gut leitende 23. Mann. Der Schiedsrichter ließ noch drei Minuten nachspielen, stellte dabei noch den Torschützen des TSV nach Foul gegen Marcel mit gelbrot vom Platz und gab Nicolai noch einmal gelb wegen Ball wegschlagens. Peter nahm danach Nicolai vom Platz und wechselte sich selber ein. Damit hatte der komplette heutige Kader Spielpraxis erhalten. Das war’s dann aber. Big Points in Wohratal! Fazit: klasse Leistung auf schwer bespielbare m Platz, jeder lief für jeden. Von daher geht es kommenden Sonntag mit breiter Brust zur FSG Südkreis, die am heutigen Spieltag den SV Mardorf mit 2:0 besiegen konnte. Glück auf, Spvgg.!