SV Momberg – Spvgg. 6:3 (0:3)

SV Momberg – Spvgg. 6:3 (0:3)

Nach der Enttäuschung vom Wochenende, ist die Stimmung wieder positiv. Unser Trainer zum Spiel: Eine katastrophale Leistung in der zweiten Halbzeit brachte uns um den Lohn von einer guten ersten Halbzeit. Wir brauchen keine Ausreden suchen, dass uns im Moment 5 Stammspieler fehlen! Wir haben in den ersten 45 Minuten deutlich gesehen, dass die nachrückenden Spieler durchaus in der Lage sind die Ausfälle zu kompensieren. Wir müssen jetzt für das nächste schwere Spiel gegen Roßdorf alle Kräfte mobilisieren, den Kopf wieder freikriegen und über 90 Minuten diszipliniert spielen. Dann sehe ich durchaus die Chance das Spiel zu gewinnen. Einer sehr guten ersten Halbzeit folgte ein Desaster in der zweiten Hälfte. Wurde Nicolai in Halbzeit eins noch gut angespielt, machte er das Beste daraus – 3 Treffer. Ansonsten hielt die Mannschaft  einigermaßen die Vorgaben ein. Es wurde gut attackiert und etwas Glück war dabei, wenn der 23. Mann die eine oder andere Abseitsstellung der Momberg nicht ahndete. Nach der Halbzeitpause war alles wie weggeblasen. Trotz dem Vorteil von drei Treffern, ging nichts mehr. Momberg war bissig und wollte sich Zuhause nicht vorführen lassen. Unsere Ordnung war nach wenigen Minuten vollends dahin. Warnende und helfende Hinweise des Trainers fanden gewollt oder ungewollt keinen Abnehmer. Immer mehr wurde erkennbar, dass 4-5 fehlende Stammspieler aus der letzten Saison gepaart mit wenig Trainingsleistungen, Probleme bereiten, wenn es über 90 Minuten geht. Die Treffer der Momberger fielen nahezu alle nach dem gleichen Strickmuster. Schnelle Ballstafetten, einfache Spielzüge und konsequente Torschüsse die saßen. Ingo kann erneut kein Vorwurf gemacht werden. Einzig bei dem zweiten Gegentreffer hätte er sich im Luftkampf robuster wehren müssen. Ansonsten wieder 4-5 hundertprozentige Chancen gehalten. Nicolai hat das getan, was von einem Mittelstürmer erwartet wird, 3 Tore sind Beleg für seine Arbeit. Robin und Dominik versiebten ihre Chancen ebenso wie André. Die übrigen Spieler hatten bis auf wenige lichte Momente alle einen gebrauchten Tag erwischt. Mangelnde Abstimmung, Querschläger und stark nachlassende Kräfte kennzeichnete unser Spiel in Halbzeit zwei. Resümee: Nicolai und Ingo haben ihren Job anständig gemacht, der Rest der Mannschaft hat in der zweiten Hälfte komplett daneben gelegen. Mannschaft und Trainer müssen diese Woche zusammen rücken und für das bereits am Samstag anstehende Spiel gegen den RSV Roßdorf klare Patente machen. Sollte das nicht gelingen, befinden wir uns schon nach den ersten Spielen der Saison im freien Fall Richtung Abstieg. Das ist zwar eine harte Aussage, hilft jedoch hoffentlich die Augen zu öffnen. Die Siege im Grundpokal und im Scholl und Hoffrichter Cup sind spätestens seit heute Makulatur. Der Abstiegskampf ist eröffnet. Vorschau: Die Verlierer des letzten Spieltags treffen aufeinander. Zu unserer Leistung gegen den FV Wehrda ist alles gesagt. Die Mannschaft kann heute zeigen, ob sie daraus gelernt hat. Sicher wird Momberg alles daran setzen, die überraschende Niederlage in Mardorf auszumerzen. Nach dem Spiel des SV Mardorf in Roßdorf mit einem doch so nicht vorhersehbaren 7:1 Auswärtssieg, erscheint die Niederlage in einem anderen Licht.

Spvgg. II. – FV Wehrda II 1:4 (0:2)

Spvgg. II. – FV Wehrda II 1:4 (0:2)

Bericht des FV Wehrda: Die Amateure durften am dritten Spieltag auch endlich im Punkte kämpfen und konnten im Vorspiel den ersten Dreier einfahren. Von Beginn an war unser Team besser im Spiel und konnte in der ersten Halbzeit durch Fabian Kompfe (17.) und Jan Schwiddessen (34.) mit 2:0 in Führung gehen. Nach dem Seitenwechsel verkürzten die Gastgeber durch Johannes Fischer auf 1:2 (65.). Die aufkeimende Hoffnung der Gastgeber machte aber Routinier und Abwehrchef Tobi Münn zunichte, der sich innerhalb von 15 Sekunden die Ampelkarte erfoulte und ermeckerte (73.). Fünf Minuten später traf der überragende Fabi Kompfe zum 1:3 und kurz vor Ende drosch John Patrick Jahn das Leder in den rechten Winkel – 1:4. Ein ordentlicher Auftakt und verdienter Sieg der Grünweißen, die sich das Leben selbst schwer machten und ihre Überlegenheit nicht vollständig in Tore ummünzen konnten.# : # # # # # # #Oha, was ne Klatsche! Mehr nachdem der Chronist das verdaut hat.   Vorschau: Der FV Wehrda kommt mit der Empfehlung von 2 Siegen aus 2 Spielen als Tabellenzweiter zu uns. Einem 3:0 Sieg in Großseelheim folgte ein 3:1 Heimsieg gegen den SV Mardorf. Egal wo man diese Woche hinkam, gab es Glückwünsche für unseren 10-Tore-Sturm und Bedauern für unsere 10-Tore-Abwehr. Hoffen wir gemeinsam, dass es gegen Wehrda nicht 7:7 ausgeht. Ein schmutziges 1:0 würde uns reichen. Für die Reserve der Gäste kommt es zur Saisonpremiere. Sie bestreiten ihr erstes Saisonspiel.

Spvgg. – FV Wehrda 1:7 (0:3)

Spvgg. – FV Wehrda 1:7 (0:3)

Unser Trainer zum Spiel: Eine Leistung mit der wir nicht zufrieden sein können. Was uns in den ersten beiden Spielen noch auszeichnete, da wurde mit Einsatz, Wille und Leidenschaft gespielt. Davon war im Spiel gegen den FV Wehrda nichts zu sehen. In Vorbereitung auf das nächste schwere Spiel in Momberg gilt es jetzt  das Spiel richtig zu analysieren, um die gemachten Fehler abzustellen.Die OP macht mit folgender Schlagzeile auf: Wehrda demontiert Rauischholzhausen Mir fehlen immer noch die Worte und ich fühle immer noch Schwindelanfälle, so wie uns die Gäste aus Wehrda durcheinander gewirbelt haben. Daher erlaube ich mir, den Text des FV Wehrda zu übernehmen. Lediglich das aufbäumen von Ingo im Tor verdient noch Erwähnung. Ist bei 7 Gegentreffern zwar schwierig, aber er wurde sowas von alleine gelassen. Hätte er nicht noch ein paar Großchancen verhindert, hätte es auch zweistellig werden können. Bitte an unsere eigenen Zuschauern, seid objektiv, was die Leistung der Spieler angeht. Ingo und seine Vorderleute lassen sich nicht gerne so eine Packung verabreichen, aber da müssen wir gemeinsam durch. Sicher hat die Verletzung von Till kurz vor der Halbzeit auch dazu beigetragen, dass wir nicht stabil waren. Mund abputzen, nach vorne schauen und versuchen in Momberg zu punkten. Dort dürfte nach der nicht eingeplanten 2:1 Niederlage in Mardorf, Rauch aufsteigen. Hier nun der Spielbericht der Gäste:  Wehrda gelingt Kantersieg in Rauischholzhausen In der letzten Saison gab es in der Gemeinde des Ebsdorfergrunds einen denkwürdigen 5:5-Schlagabtausch, der diesmal verhindert wurde. Die ersten 20 Minuten waren noch etwas zerfahren, doch mit zunehmender Spieldauer kontrollierten die Grünweißen das Geschehen auf dem Rasenviereck. Zu Beginn sorgten nur Standardsituationen für etwas Gefahr vor beiden Toren, doch Zählbares sollte nicht herausspringen. In der 13. Minute dann die Führung – einen langen Ball von Niko Woscidlo konnte Marcel „Ulf“ Howar erlaufen, der keine Mühe hatte seine Farben in Front zu bringen – 0:1. In der Folge dominierte der FVW das Spiel und ließ Ball und Gegner gut laufen. Wieder war es Howar, der in der 33. Minute die Führung ausbaute und mit dem Pausenpfiff erzielte Paul Schmitt das 3:0. So ging es mit einer klaren Führung in die Pause, aber dennoch mahnte Coach Nahrgang in der Pause an, dass die Gastgeber auch in der letzten Woche in 20 Minuten ein 3:6 in ein 6:6 gedreht hatten. Aber unser Team spielte weiter diszipliniert und effizient und war gewillt, die Führung nicht aus der Hand zu geben, sondern bauten diese weiter aus: Howar (53.) und der starke Roman Woscidlo (56.) schraubten das Ergebnis auf 0:5 und somit war das Spiel frühzeitig entschieden. Unsere Defensive, die sonst die gefährlichen Angreifer der Spvgg. immer im Griff hatten, schlief einmal und sofort war Goalgetter Nicolai Lorch zur Stelle und verkürzte auf 1:5 (68.). Aber Wehrda verhinderte das Aufbäumen der Gastgeber und konnte in Person von Tim Osswald den alten Abstand wieder herstellen – 1:6 (72.). In der 78. Minute gab es noch eine unglückliche Szene für den FVW: Lorch versuchte einen langen Ball zu erlaufen, Beilborn war aber schneller und klärte den Ball und traf auch den pfeilschnellen Stürmer. Der umsichtige Schiedsrichter Bernd Reinig entschied zum Entsetzen der Gäste auf Notbremse und zeigte Fabi Beilborn den roten Karton. Auch die Worte von Lorch, der dem Schiri sagte, dass es keine Notbremse war, konnten ihn nicht umstimmen. Vielen Dank für den Sportsgeist, Nicolai! Da das Wechselkontingent bereits aufgebraucht war, rückte Allzweckwaffe Niko Woscidlo zwischen die Pfosten, doch die Rauischholzhäuser konnten keine zwingenden Torchancen mehr erspielen oder droschen den Ball wie Robin Ebinger in Richtung Amöneburg (86.). In der Schlussminute traf Ulf Howar zum vierten Mal und konnte sich so seine Nominierung für die Elf des Tages sichern. Am Ende stand ein unerwartetes 7:1 und der dritte Erfolg in der noch jungen Saison. Eine ordentliche Leistung mit einer guten Defensivarbeit stellte den Sieg sicher, da die gefährlichen Gastgeber zu keiner Zeit ihre Stärken ausspielen konnten. In der kommenden Woche erwartet die Mannschaft den TSV Caldern – letzte Saison verlor man beide Spiele mit 3:5 und 1:3 gegen die Schwarz-Gelben… Vorbericht folgt.

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