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SV Bauerbach II – Spvgg. 6:2 (2:0)

SV Bauerbach II – Spvgg. 6:2 (2:0)

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Bei Sonnenschein in Rauischholzhausen losgefahren und in Bauerbach im dicksten Winter angekommen. Das fing gleich gut an, am
heutigen Sonntag mit dem ersten Wintereinbruch der Saison 2015/2016. Unsere Elf lief in weißen Tarntrikots auf und war im dichten Schneetreiben schwer auszumachen. Die Mannschaft startete gut und
hatte Vorteile auf einem schlecht bis gar nicht geräumten Platz. Schon nach wenigen Minuten hatten wir den Torschrei mehrfach auf den Lippen, aber der Ball trudelte jedesmal am linken Torpfosten
vorbei. Einer der wenigen Entlastungsangriffe des SVB brachte eine harmlose Flanke von rechts (25.), aber unser Abwehrversuch misslang 10 Meter vor dem Tor gründlich. Der Ball
wurde nur gestoppt und damit dem SVB auf dem Silbertablett serviert. Torschuss, Ingo ohne Abwehrchance, 1:0, Danke. Unsere Elf war unermüdlich und versuchte den Ausgleich zu erzielen. Leider
blieben die Versuche im tiefen Schnee stecken. Dazu ist zu sagen, dass solche Platzverhältnisse keine technischen Feinheiten brauchen, sondern direktes Passspiel und gerade Läufe. Bei jedem Haken
rutsche früher oder später einer der weißen aus und die vielbeinige Abwehr brauchte sich nur um das wegschlagen des Balles zu kümmern. In der 40. Minute dann der Auftritt des 23. Mannes. Wieder
einmal ein unnötiger Ballverlust am eigenen Strafraum führte zu einer Flanke vor unser Tor, die der Spieler des SVB locker eindrückte. Der Entscheid des Schiedsrichters lautete zunächst abseits,
aber Intervention der Bauerbacher Spieler genügte um ihn umzustimmen. Minutenlange Diskussionen und Erklärungen nutzten nichts, der Referee  blieb bei seiner mehr als diskutablen
Torentscheidung. Damit wurden die Seiten gewechselt.

Mit frischem Mut kam unsere Elf spät aus der Kabine. Es war zu erkennen, dass sie gewillt war, sich nicht erneut die Punkte
abnehmen zu lassen. Wieder einmal war es Nicolai, der nur mit Foul im Strafraum vom Torhüter gebremst wurde. Unvorstellbar aber wahr, GELB für den Torhüter und Elfer für uns. Passend dazu
bekommen wir die gelbe Karte im Spielbericht auch noch angelastet. Sei es drum. Dennis verwandelte den Elfer in der Manier, die in der Aufstiegssaison üblich war, zielsicher und unhaltbar zum 1:2
Anschlußtreffer. Nun setzte sich das permanente aber erfolglose Anrennen auf das Bauerbacher Tor fort. Was fehlte waren die klaren Situationen und Abschlüsse. Ein Angriff des SVB führte in der
66. Minute zu einer Ecke. Die Hereingabe konnte, unbedrängt aus kurzer Entfernung, in die Maschen geköpft werden. Zwei Minuten später eine Wiederholung. Statt gelb wg Schauspielerei erhielt der
SVB einen Freistoß von der linken Strafraumgrenze zugesprochen. Die schöne Hereingabe wurde erneut unbedrängt aus 1 Meter Entfernung zum 4:1 ins Netz gewuchtet. Ein schneller Konter des
SVB in der 75. Minute wurde aus abseitsverdächtiger Position mit einem satten Schuß ins linke Eck abgeschlossen. Der Treffer von Nicolai in der 78. zum 5:2 war Ergebniskosmetik, die zwei Minuten
später mit einem Heber wieder ausgelöscht wurde. Am Ende eine 6:2 Niederlage bei einem Gegner, der gnadenlos effizient war und eine fast 100%ige Torschuß- und Trefferquote hatte.

Positiv kann der Niederlage abgewonnen werden, dass die Mannschaft kämpfte und rackerte. Das alleine genügt leider nicht. Am
kommenden Samstag ist nun die Mannschaft erneut gefordert, im direkten Duell mit einem Abstiegskandidaten endlich wieder einen Dreier zuhause einzufahren. Sollte das gelingen, wäre ein großes
Ziel erreicht und das Jahr 2015 könnte erfolgreich abgeschlossen werden. Männer – reißt euch zusammen und gebt alles. Die Fans halten euch die Treue.

Spvgg. – SSV Hatzbach 0:8 (0:4)

Spvgg. – SSV Hatzbach 0:8 (0:4)

An diesem Spieltag erhielten wir eine Lehrstunde von dem designierten Meister der A-Liga. In der 10. Minute genügte ein einfacher
Pass durch die Mitte unserer Abwehr und schon stand es 0:1. Bis dahin und auch in den Minuten danach stand unsere Elf gar nicht so schlecht. Immerhin ergaben sich in der 16. Minute gleich 2
Großchancen für uns. Eine vielbeinige Abwehr der Gäste und eine gute Parade des Gästetorhüters verhinderten den möglichen Ausgleich. In der 23. Minute dann das 0:2 mittels Lupfer über Sven nach
unnötigem Ballverlust im Mittelfeld. Gegen das schnelle Passspiel und die hohe Laufbereitschaft des SSV waren unsere Möglichkeiten begrenzt. So fielen in schneller Folge das 0:3 (31.) und
0:4 (35.). In der 38. Minute dann der schnelle Antritt von Nicolai. Wie gewohnt wurde er dann knapp vor dem 16er umgesenst und erhielt dafür einen Freistoß. Der gegnerische
Spieler hatte offensichtlich alles richtig gemacht – keine Karte, kein Platzverweis als letzter Mann. Spielerherz, was willst du mehr. Für unsere Spieler, Trainer und Zuschauer sind
solche Entscheidungen Frust pur. 

In der zweiten Halbzeit dann ein ähnlicher Verlauf. Bis zur 69. Minute erspielten die Gäste in aller Lockerheit weitere 4
Tore. Anzumerken ist, dass das 0:7 nach Freistoß für uns weit in der gegnerischen Hälfte seinen Lauf nahm. Der schlecht ausgeführte Freistoß lud unmittelbar zum erfolgreichen Konter ein. Das
0:8 dann nach vermeintlichem Abseits. Aber wie so oft – abseits ist, wenn der Schiedsrichter pfeift und nicht dann, wenn wir es gut gebrauchen könnten. Mit den 8 Treffern war dann der Torhunger
der Hatzbacher gestillt. Auffallend war, dass sich die Gäste trotzdem bis in die letzte Minute des Spiels puschten. Auch bei dem klaren Vorsprung gaben sie keinen Ball verloren und störten
jeden Spielaufbau durch konsequentes Pressing. In der letzten Minute dann noch einmal ein Aufreger. Erneut konnte Nicolai nur mit zweifelhaften Mitteln gestoppt werden. Aber es blieb dabei, kein
Pfiff für unsere Elf.

Nachzutragen bleibt noch, dass das Spiel der Reserve abgesagt werden musste. Nach Dauerregen stand der Platz in den Morgenstunden
weitgehend unter Wasser. Erstaunlich, dass der Platz dann bis zum Nachmittag soweit abgetrocknet war, dass zumindest die Erste spielen konnte.

Die nächsten beiden Spiele in Bauerbach und zuhause gegen Borts-/Ronhausen werden uns die Richtung für den Rest der Runde
vorgeben. Es ist zu hoffen, dass mit Marcel und Dennis zwei laufstarke Spieler in die Mannschaft zurückkehren. Ihr fehlen war dem Spiel gegen Hatzbach deutlich anzumerken. Der Ausfall von
Dominik und Patrick in der Abwehr ist dann schwer zu kompensieren, wenn beide in der Lage sind, mit fairen Mitteln ihre Schnelligkeit auszuspielen. Das auflaufen von Johannes, Dominik und
Dennis in Bauerbach erscheint zum heutigen Zeitpunkt eher zweifelhaft.